Vom Praxisraum zur Privatwohnung
Eine Dialysepraxis in einem Haus aus den 90ern mit verbautem Grundriss und chaotischen Fluchten sollte in eine Wohnung umgebaut werden. Die Familie wünschte sich einen offenen Bereich, der Kochen, Essen und Arbeiten vereint. Wir entfernten nichttragende Wände und überflüssige Einbauten. Dadurch entstand ein großzügiger, von Tageslicht durchfluteter Wohnraum mit langen Sichtachsen. Beim Entfernen der Boden- und Wandfliesen in der Küche wurden Sichtbetonflächen freigelegt, die wir erhalten haben. Im Küchenbereich entschieden wir uns für einen gegossenen Küchenboden und auf Putz verlegte Kupferrohre.
Der Raum lebt von Farbkontrasten, dem Zusammenspiel aus gelebten und neuen Oberflächen und der Möblierung aus Erbstücken und Designklassikern.
Der dreiseitig geflieste Treseneinbau trennt als Raumteiler Küche und Wohnbereich. Gleichzeitig bildet er einen markanten Mittelpunkt für Kochabende mit Familie und Freunden.
Fotos: Moritz Kitzmann